Feuerwehr, Einsatzkräfte und chemische Industrie ziehen bei Gefahrgutunfällen an einem Strang

Retter04Unfälle mit Gefahrgütern werden aufgrund steigender Anforderungen an Fahrzeug und Technik glücklicherweise immer seltener. Trotzdem gilt es auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein. Aus diesem Grund wird das Leistungsangebot von TUIS jährlich den Einsatzkräften in den Bundesländern vorgestellt.

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Neben Vorträgen zum TUIS-System anhand der Erfahrung einzelner TUIS-Mitgliedsbetriebe und am Beispiel praktischer Einsätze werden auch immer wieder Spezialfahrzeuge und -ausrüstungen bei diesen Veranstaltungen vorgestellt; oft ergänzt durch gemeinsame Übungen mit den örtlichen Einsatzorganisationen.

Dabei ist klar: Sowohl die intensive Vorbereitung der Feuerwehr auf Schadstoffeinsätze, als auch TUIS (Transport-Unfall-Informationssystem der chemischen Industrie) funktioniert auch in der Praxis

TUIS 2017

Gemeinsam mit dem Landesfeuerwehrverband Steiermark veranstaltete der Fachverband am 12. Mai 2017 die heurige TUIS Konferenz in der Feuerwehr- und Zivilschutzschule Steiermark. TUIS ist das Transport - Unfall - Informations- und Hilfeleistungssystem der österreichischen chemischen Industrie, die Fachwissen und Hilfe bei Transportunfällen mit chemischen Produkten rund um die Uhr anbietet.

Der Schulleiter, Gerhard Grain konnte etwa 60 Teilnehmer aus dem Feuerwehrwesen in der Steiermark und von TUIS – Bertrieben der chemischen Industrie begrüßen. Am Vormittag wurde intensiv über Zusammenarbeit zwischen Einsatzkräften und der chemischen Industrie bei Gefahrstoffeinsätzen diskutiert. Die Möglichkeiten, aber auch die Grenzen der Unterstützung im Rahmen von TUIS wurden anhand von konkreten Beispielen ebenso vorgestellt wie die Organisation und die Ausrüstung des Landesfeuerwehrverbandes Steiermark bei Unfällen mit Gefahrgütern. Zusätzlich wurde auf die Gefahren bei Sauerstoffmangel und Sauerstoffanreicherung eingegangen und die steirischen TUIS-Betriebe, Allnex und Austin Powder stellten sich näher vor.  

 
Am Nachmittag wurde der Erfahrungsaustausch bei einer Präsentation von Spezialfahrzeugen und -ausrüstungen fortgesetzt. Beendet wurde die erfolgreiche Veranstaltung mit einem Überblick zu den stoff- und gefahrgutrechtlichen Neuerungen im Jahr 2017. Alle Präsentationen sind in den beiliegenden Vortragsunterlagen zusammengefasst.

 
 
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TUIS 2016

Der Fachverband der chemischen Industrie Österreichs veranstaltete am 15. April 2016 gemeinsam mit Landesfeuerwehrverband Tirol bei der ADLER-Werk Lackfabrik und der Freiwilligen Feuerwehr Schwaz die jährliche TUIS-Konferenz. Die Geschäftsführerin des ADLER-Werks Andrea Berghofer begrüßte am Freitagvormittag gemeinsam mit dem Schwazer Bürgermeister Hans Lintner, dem Landesfeuerwehrkommandanten Peter Hölzl sowie Claudia Berghofer die knapp 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Tiroler Einsatzorganisationen und TUIS-Mitgliedsunternehmen. In diesen Tagen besonders erfreulich: erstmalig folgten auch Einsatzkräfte aus Südtirol der Einladung. Zusammen wurde im Anschluss intensiv über die Zusammenarbeit zwischen Einsatzkräften und der chemischen Industrie bei Gefahrstoffeinsätzen diskutiert. Die Möglichkeiten, aber auch die Grenzen der Unterstützung im Rahmen von TUIS wurden anhand von konkreten Beispielen präsentiert. Nach der Vorstellung und Besichtigung der Löschsysteme im ADLER-Werk wurde die Veranstaltung bei der FF Schwaz fortgesetzt.

Dort stellten die TUIS-Feuerwehren von Sandoz, Infraserv Gendorf und des Chemiepark Linz Spezialgeräte für Gefahrguteinsätze vor. Abgerundet wurde Nachmittag mit der  Präsentation der Einsatzfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Schwaz. „Der Austausch mit den Einsatzkräften und den Kollegen von anderen  TUIS-Betrieben ist für uns wichtig. Gemeinsam leisten wir einen Beitrag zu mehr Sicherheit – für den Fall der Fälle.“, so Albert Keiler, der durch den für alle Beteiligten informativen und gewinnbringenden Tag führte.

Das detaillierte Konferenzprogramm und die Tagungsunterlagen finden Sie im Anhang.

 

Kontakt/Ansprechpartner

Dr. Christian Gründling

05 90900 3348

gruendling@fcio.at

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