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Umweltschutz und Sicherheit sind zentrale Bestandteile des St. Pöltener Unternehmens Sunpor: Nicht nur mit seinen dämmenden Produkten aus expandierfähigem Polystyrol (EPS), landläufig als „Styropor“ bekannt, nimmt Sunpor eine europaweite Führungsrolle ein, sondern auch mit der vorbildlichen Herstellung der „kleinen Kügelchen“. Sunpor wird dafür zum dritten Mal mit dem Responsible Care-Zertifikat für das Werk I und zum ersten Mal für das 2009 in Betrieb genommene Werk II ausgezeichnet und zählt damit zur weltweiten Spitze im nachhaltigen Wirtschaften. Das Responsible-Care-Engagement lohnt sich: Arbeitsunfälle und Emissionen konnten reduziert werden.
Die „kleinen Kügelchen“ aus St. Pölten von Sunpor Kunststoff sorgen für Umweltschutz und Sicherheit: Das expandierfähige Polystyrol (EPS) aus St. Pölten dämmt Gebäude weltweit und schützt im Fahrradhelm oder als Verpackungsmaterial. Schon bei der Produktion von EPS in St. Pölten setzt Sunpor auf Nachhaltigkeit und erhält dabei bereits zum dritten Mal für das Werk I (St. Pölten-Stattersdorf) und zum ersten Mal für das 2009 in Betrieb genommene Werk II (St. Pölten-Radlberg) die Responsible Care-Auszeichnung. Responsible Care basiert auf Freiwilligkeit und überprüft die die Einhaltung von Anforderungen, die weit über die gesetzlichen Regelungen hinausgehen. „Technologie ist die Basis unseres Erfolges. Realisieren lässt sie sich aber nur durch das Handeln unserer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen“, betont Franz Schmitzberger, Geschäftsführer Sunpor Kunststoff. „Deshalb engagiert sich Sunpor als Arbeitgeber überdurchschnittlich, vor allem in den Bereichen Sicherheit und Umwelt.“
Messbare Effekte bei Arbeitsunfällen und Emissionen
Responsible Care bewertet von Anlagensicherheit, Arbeitnehmerschutz und Abfallwirtschaft über Lärm, Luft und Lagerung von Rohstoffen bis hin zu Management, Transport und Energiewirtschaft. Die positiven Effekte sind messbar: Für die Gesamtheit der Responsible Care Betriebe gehen die in den letzten zehn Jahren die Stickstoff-Emissionen um fast 60 Prozent zurück, die gefährlichen Abfälle um 12 Prozent – und das bei gleich bleibendem Rohstoffeinsatz. Bei den Arbeitsunfällen wird ein Rückgang um 50 Prozent verzeichnet.
Betriebe ziehen unternehmerischen Nutzen aus Responsible Care
Neben Sunpor bekennen sich noch 33 weitere Standorte in Österreich zu dem umfangreichen Maßnahmenkatalog: Rund ein Drittel aller Beschäftigten in der chemischen Industrie arbeitet in einem Responsible-Care-Betrieb, sie produzieren etwa 40 Prozent des Produktionswertes der chemischen Industrie. „Die Unternehmen, die sich an Responsible Care beteiligen, leisten nicht nur einen essenziellen Beitrag, um die Situation der Beschäftigten und der Umwelt zu verbessern, sie ziehen auch großen unternehmerischen Nutzen daraus“, betont Sylvia Hofinger, GF Fachverband Chemische Industrie Österreichs. Dominique Schröder, Responsible Care-Expertin im Fachverband Chemische Industrie Österreich, ergänzt: „Responsible Care wird in Österreichs chemischer Industrie zusehends zum gelebten Konzept. Die Prüfer können ihre bisherigen Erfahrungen, die sie bei anderen Audits gemacht haben, einbringen und übernehmen so auch eine Beratungsfunktion: Sie helfen, der ‚Betriebsblindheit’ vorzubeugen.“
vlnr: Dr. Dominique Schröder (Responsible Care-Expertin FCIO), Ing. Franz Schmitzberger (CEO Sunpor Kunststoff), Mag. Sylvia Hofinger (GF FCIO), Dipl.-Ing. (FH) Markus Schmitzberger (Leitung Anlagenmanagement & Technik, Gewerberechtlicher Geschäftsführer Sunpor Kunststoff)
Wien, 14. November 2011